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Heilig Geist im Internet
Das Internet kann ganz verschiedenen Bedürfnissen von Menschen dienlich sein: Lesen, Hören, Gucken, Reden, Schreiben, Kaufen, Spielen, Aufgaben erledigen. Ich habe gerade eine Adresse eingegeben und bin in einem Text mit Bildern gelandet, deren Ursprung auf einem entfernten Rechner liegt, dessen Besitzer hoffentlich schon schläft, denn er ist Mönch und muss bestimmt früh aufstehen. Seine Seite ist für mich eine „Gregorianik für Dummies“, die es als Buch nirgendwo zu kaufen gibt, sie ist für mich „unbezahlbar“ und außerdem kostenlos. Auf diese Quelle bin ich gestossen, indem ich mich durchgefragt habe. Im Internet muss man dauernd fragen, dafür gibt’s eigene Internetseiten, z. B. Google. Das Internet wurde vor 20 Jahren als Wissenschaftsnetz zum freien Austausch von Wissen begonnen. Wer etwas wusste, hat es den anderen im Internet gezeigt; wer etwas suchte, konnte es etwa dort finden. Heute ist das Internet kommerzialisiert und mehr denn je der Ort, wo Menschen sowohl etwas finden als auch dabei mitmachen können. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch in unserer Gemeinde daran gedacht wurde, sich im Internet zu zeigen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die - ob alt oder jung - es vorziehen, Schriftsprache ausschließlich in gedruckter Form zu sich zu nehmen, dann stellen Sie sich vor, alles über unsere Heilig Geist-Gemeinde, über alle Aktivitäten, Gruppen und Verbände, alle aktuellen Ankündigungen und Pläne, alle geistlichen Worte und Diskussionen, alle Begegnungen, Konzerte und alles, was an Leben in Heilig Geist ist, hätte ein Reporterteam aufgenommen, schön in Text und Bild gebracht, und es läge nun als gebundenes, 500 Seiten starkes Druckwerk vor Ihnen. Auf Seite 7 finden Sie bereits einen sehr unschönen Druckfehler: „Pfarrer Jakobs“ heißt es da und das „k“ in seinem Namen grinst fröhlich. Und im Verzeichnis der Mitarbeiter stehen Sie, aber mit einer falschen Telefonnummer. Die Neuigkeiten aus den einzelnen Gruppen lesen sich schön, waren aber leider schon vor der Drucklegung alt, und Sie haben längst auf anderen Wegen davon erfahren; nichts Neues also. Dabei sieht das Buch so schön aus. Die Seite im Internet kann es besser, sie kann jederzeit auf den aktuellen Stand gebracht werden und ist dann im selben Moment schon für jeden sichtbar. Natürlich nur für jemand, der einen Rechner mit Internetzugang hat, aber es gibt ja inzwischen immer mehr Leute, die so etwas haben oder Leute kennen, die so etwas haben. Im ersten HGBI gab es nicht viele Seiten und auf den wenigen standen viele alte Neuigkeiten. Als eines Tages ein technischer Systemfehler dem stoischen Denkmal ein Ende machte, hat es kaum einer bemerkt. Ratlosigkeit und Frust bei den wenigen, die bis hierher ihre Freizeit für HGBI eingesetzt hatten.
Auch in unserer Zeit offenbart sich der Namenspatron unserer Gemeinde – der Heilige Geist - in den Taten von Menschen. Holger Klinz ist wohl so einer. Mit seiner Firma verfügt er über die Möglichkeit, Internetpräsentationen real werden zu lassen. Das macht er jeden Tag. Dazu ein Pfarrer mit Visionen für eine Internetpastoral und zahlreiche Interessenten aus der Gemeinde, welche die 150 leeren Seiten füllen wollen und – das ist das Entscheidende - sich bereit erklären, über Jahre für aktuelle Änderungen zu sorgen, zum Teil wöchentlich! Am ersten April 2006 ist es vollbracht! Das Schönste am neuen HGBI neben den tollen Bildern und abgestimmten Farben und der übersichtlichen Navigation und ... ist für mich die Infothek, die schon auf der Startseite unterhalb des wöchentlich wechselnden geistlichen Mottos von Pfarrer Jacobs beginnt und über weitere Seiten verfolgt werden kann: Hier kann der Besucher jederzeit sehen, ob und wo es auf den 150 Seiten eine aktuelle Änderung gibt und diese mit einem Klick ansehen.
Das Redaktionsteam von HGBI ist heute schon eine Gruppe von über 30 Menschen quer durch alle Bereiche unserer Gemeinde. Alle konnten eine technische Einführung genießen, die das Arbeiten im Internet erklärt und niemand überfordert hat. Daneben gibt es neben dem Pfarrer als Hauptverantwortlichen die Ansprechpartner Ludger Büskens und mich für alle Belange, welche die redaktionelle Bearbeitung betreffen. Ich habe als „Chef vom Dienst“ zu schauen, dass die Seiten sich füllen und sich noch mehr Leute im Redaktionsteam zusammenfinden. Wenn Sie sich auf HGBI umschauen und eine interessante Seite für sich finden, auf der die Inhalte „in Kürze“ erscheinen, dann haben Sie Ihre Einladung, zu uns zu kommen, schon gefunden und wir würde uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden und sich um die Seite kümmern: Email an: redaktion@hgbi.de oder Telefon: 0521 / 101643 oder nach der Sonntagsmesse. |
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